DR. KARL-ROBERT SCHÜTZE

Verzeichnis der eigenen Schriften

Verzeichnis der Ausstellungen

 

 

 

Verlag KARL-ROBERT SCHÜTZE Berlin
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Der Verlag wird 2016 voraussichtlich bei folgenden Veranstaltungen vertreten sein:

Pößneck, Mitteldeutsche Buchmesse, 03.-05. Juni.2016

Berlin-Köpenick, Katzengrabenfest, 27. August 2016

Glashütte b. Baruth, Buchmesse der Kleinverlage und Handpressen, 10./11. September 2016

 

 

Die lieferbaren Bücher

 

 

Bitte lassen Sie sich von Amazon und seinen „Ablegern“ nicht täuschen, die hier angezeigten Bücher sind lieferbar. Wenden Sie sich an Ihre Buchhandlung oder direkt an den Verlag.

 

 

NEUERSCHEINUNG

 

Bernd Stenzig: Rilke und Vogeler. Irreführungen in Klaus Modicks „Konzert ohne Dichter“

 

Berlin 2015, 56 Seiten, ISBN 978-3-928589-29-1; € 8,00; CHF 9,00

 

Im Februar 2015 ist der Worpswede-Roman „Konzert ohne Dichter“ von Klaus Modick erschienen. Der Roman über die wechselvolle Beziehung der Künstlerinnen und Künstler auf Heinrich Vogelers Barkenhoff, die in der Geschichte von Vogelers Bild „Das Konzert“ (vollendet 1905) gespiegelt wird, ist zu einem  Erfolg geworden. Begeisterte Kritiken, aber auch die außerordentliche Resonanz beim Lesepublikum markieren den Siegeszug des Buches. Ein Ende ist nicht in Sicht.   -   Wir halten den Roman „Konzert ohne Dichter“, der das faszinierende Projekt Barkenhoff zum Gegenstand einer Tratsch-Geschichte macht, für irreführend und sehen vor allem in der Zeichnung der Figuren eine Herabwürdigung der realen Personen.

Wenn die Kritik den Roman für hervorragend recherchiert hält und zu dem Schluss kommen kann, dass etwa der junge Rainer Maria Rilke als „selbstverliebter Kotzbrocken [...] wunderbar getroffen“ sei (Radio Bremen), dann möchten wir ein Buch, das einen derartigen Eindruck vermitteln kann, nicht unwidersprochen lassen.

Ein historischer Roman wie „Konzert ohne Dichter“ muss sich nicht an die Quellen und historischen Tatsachen halten. Goethes Wort vom Roman als freier Dichtung gilt auch für den historischen Roman. Umgekehrt besteht die Freiheit des Lesers darin, einen Roman abzulehnen,  den er als hämisches Zerrbild empfindet.

Während vieles, was diese Broschüre als verfehlt herausstellt, sich auf die Freiheiten des Genres berufen kann, sind diese Freiheiten dort überschritten, wo „Konzert ohne Dichter“ den Anschein einer getreuen Wiedergabe von historischen Dokumenten erweckt, diese aber entstellt. Das ist wiederholt der Fall. Außerdem schreibt Modick ab – sogar bei Rilke. Auch über diese Irreführung des Lesers gibt diese Schrift Auskunft. (aus der Vorbemerkung)

 


 

 

Johann Adolf Valentin Wernicke: Auf der Walze in deutschen und österreichischen Landen 1838-1839

aus dem Original übertragen, kommentiert, gesetzt und herausgegeben von Karl-Robert Schütze

 

Berlin 2014, 112, XXIV Seiten, ISBN 978-3-928589-19-2; € 18,00; CHF 20,00

 

Von seiner sechzehnmonatigen Reise durch die deutschen Länder, durch Österreich, Mähren, Böhmen und Schlesien berichtet der Autor, erwähnt die Vielzahl der Sehenswürdigkeiten, wie sie auch Reiseführer aufführen. Hervorzuheben ist aber, dass er auch abweichend davon, von neuen Bauten und aktuellen Theater- und Musikveranstaltungen berichtet. Immerhin ist der Bäckersohn aus Berlin noch sehr jung, ob er schon Geselle war, geht aus dem Text nicht hervor, es ist aber wahrscheinlich, da er zwischendurch auch in der Fremde gearbeitet hat. Er berichtet von wechselnden Reisebegleitern und natürlich auch vom Besuch bei seinen Vorwandten in Nordhausen.

 


 

100 Jahre Bremervörde-Osterholzer Eisenbahn

Elf historische Postkarten

 

faksimiliert, in einer Mappe mit einem Text von Karl-Robert Schütze

 

Berlin 2011, ISBN 978-3-928589-28-4; € 9,00; CHF 10,00

 

Schon kurz nach der Eröffnung der vollständigen Bahnlinie zwischen Bremervörde und Osterholz-Scharmbeck im Jahr 1910 veröffentlichte das Kunst- und Kunstgewerbehaus Worpswede, das unter der Leitung von Heinrich Vogelers Bruder Franz stand, eine Serie von neun Postkarten mit Abbildungen der Bahnhöfe, die Heinrich Vogeler entworfen und eingerichtet hatte. Die Karten sind hier nachgedruckt und durch zwei weitere – von der Kleinbahn Osterholz-Bremervörde G.m.b.H. herausgegeben – ergänzt, die zusätzlich zu drei kleinen Abbildungen auch noch Fahrpläne aus den Jahren 1911 und 1912 zeigen.

 


 

aufgehobene Dinge

 

herausgegeben von Andreas Ludwig und Karl-Robert Schütze

 

Berlin 2011, 148 Seiten, ISBN 978-3-928589-27-7, € 12,00; CHF 13,50

 

Dokumentation des im Jahre 2004 dem Museum übergebenen privaten Bestandes von Ilse Polzin aus Berlin und dessen Ausstellung im Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt mit über 100 Objekt-Abbildungen im Farbdruck.

Zuhause war es der über Jahrzehnte lustvoll zusammengetragene, gleichwohl bedrängende Bestand, der – in Schränken und Kisten und Koffern verpackt – in Zeitabständen zum Objekt ordnender Aufzeichnungen wurde und in seinen Teilen der Aufnahme oder Wiederaufnahme in den Haushalt harrte. Das heißt, dass viele von den Objekten nach wohl nur kurzem Gebrauch nicht erneut benutzt werden konnten, weil der Aufwand zu groß gewesen wäre, sie zugänglich zu machen. Viele von den Stücken – insgesamt sind es Tausende –, die heute als eigene Sammlung den Museumsbestand zieren, sind unbenutzt – noch mit Schildchen und Preisen versehen. Die Objekte repräsentieren ein ganzes, immerhin 85jähriges Leben. Sie entstammen der Friedens- oder Zwischenkriegszeit, dem Dritten Reich, in ihrer Mehrheit aber dem „im Aufbau befindlichen Sozialismus“, den vielen Westpäckchen und nach der Öffnung der Mauer für Rentner schließlich wieder der eigenen Anschaffung.

 


 

Friedrich Wilhelm II. und Wilhelmine Horster: Ich küsse dir in Gedanken …

 

Briefwechsel. Herausgegeben von Sonja Schnitzler

 

Berlin 2008, 192 Seiten, ISBN 978-3-928589-22-2, € 15,90; CHF 17,50

 

Die Briefe spiegeln eine der letzten erotischen Affären Friedrich Wilhelms II. (1744-1797), des „vielgeliebten“ und daher oft geschmähten Preußenkönigs, mit dem Mädchen Wilhelmine Horster. Unter den Augen der Gräfin Lichtenau entsteht und vergeht die Leidenschaft des Königs zu „Mine“, die zunehmend bemüht ist, aus der Verbindung materiellen Gewinn zu ziehen.

Die ursprünglich zur Vernichtung vorgesehenen Briefe werden hier erstmals veröffentlicht.

 

Klarstellung zur „Spurensuche“ in diesem Buch als PDF

 


 

Angelika Friederici: CASTAN’S PANOPTICUM. EIN MEDIUM WIRD BESICHTIGT

Eine Monographie in Themenheften

Fünfundzwanzig Hefte sind bereits erschienen!

 

Berlin, ab Oktober 2008, ISBN 978-3-928589-23-9

Weitere Informationen zu diesem Projekt erhalten Sie unter: http://www.castans-panopticum.de/

 


 

Karl-Robert Schütze: Der eiserne Hindenburg

Berlin 2007, 112 Seiten, ISBN 978-3-928589-21-5, € 24,50; CHF 27,00

Vier Jahre, von 1915 bis 1919, vom Höhepunkt der Benagelungsmanie bis zur Versteigerung auf Abbruch, stand der Eiserne Hindenburg in Berlin südlich der Siegessäule auf dem Königsplatz.

37 faksimilierte Postkarten ergänzt durch Zeitungsartikel, weitere Abbildungen und Auszüge aus den betreffenden Akten berichten von der Geschichte dieses kolossalen und dennoch restlos verschwundenen Denkmals des einzigartigen Hindenburg-Mythos im Ersten Weltkrieg. Zwölf Meter hoch, aus Holz geschnitzt, sollten ihm die der Wohltätigkeit gewidmeten Nägel ein eisernes Kleid und damit Dauerhaftigkeit verleihen. Zunächst im Zentrum des Interesses und Ausdruck der Spendenfreudigkeit, wurde es zuletzt Zeuge grundsätzlicher politischer Veränderungen und ging unter, wie das System, das den Krieg heraufbeschworen hatte.

 


 

Carl Hauptmann und seine Worpsweder Künstlerfreunde [Hans am Ende, Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker, Rainer Maria Rilke, Clara Rilke-Westhoff, Heinrich Vogeler] Briefe und Tagebuchblätter

Herausgegeben von Elfriede Berger

Berlin 2003 und 2009, 3 Bde. 344 + 248 + 48 Seiten, ISBN 978-3-928589-25-3 (enthält ISBN 978-3-928589-18-5 und ISBN 978-3-928589-24-6), € 59,00; CHF 65,00

Die Ausgabe enthält den gesamten erhaltenen Briefwechsel des schlesischen Dichters Carl Hauptmann mit seinen Worpsweder Künstlerfreunden, ergänzt durch einschlägige Tagebuchaufzeichnungen dieses Personenkreises. Die Sammlung enthält 237 Korrespondenzstücke: Briefe, Postkarten und Telegramme sowie Tagebucheintragungen. Sie ist in fünf Abschnitte gegliedert: I. Briefe von Carl Hauptmann, Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker und Maria Hauptmann, der zweiten Ehefrau Carl Hauptmanns. – II. Briefe von Carl Hauptmann, Heinrich Vogeler, Martha Vogeler, Martha Hauptmann, Maria Hauptmann und Lotte Hauptmann. – III. Briefe von Carl Hauptmann, Rainer Maria Rilke und Clara Rilke-Westhoff. – IV. Briefe von Fritz Mackensen und Hans am Ende. – V. Tagebucheintragungen von Carl Hauptmann, Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker und Rainer Maria Rilke.

Ergänzungsband Tagebuch Otto Modersohn 1899-1900

Der weitaus größte Teil der Briefe und Tagebuchtexte wird hier erstmals veröffentlicht. Die Korrespondenzstücke und Tagebucheintragungen wurden mit wenigen Ausnahmen nach den Originalen transkribiert. Briefe und Tagebucheintragungen werden mit ausführlichen Anmerkungen und einem Abbildungsteil mit persönlichen Fotografien, Wiedergaben der Handschriften und einiger Kunstwerke versehen. Die Einführung gibt über die Briefinhalte und Tagebuchnotierungen hinaus Auskunft über die langjährige Beziehung CarI Hauptmanns zu den Worpswedern, insbesondere zu Otto Modersohn (von 1899 bis 1920), wobei vor allem über die persönlichen Kontakte bei gegenseitigen Besuchen berichtet wird. Der Text wird ergänzt durch Kurzbiographien der Briefschreiber, Personen- u. Werkregister, ein Verzeichnis der Korrespondenzstücke und Tagebucheintragungen, ein Verzeichnis der benutzten Literatur sowie Angaben über die Quellen und die Herkunft der Dokumente einschließlich Danksagung.

Die Ausgabe liegt in drei fadengehefteten Bänden (19,7 x 14,5 cm) vor: der erste enthält auf 344 Seiten den Text, der zweite auf 248 Seiten die Einleitung, die Abbildungen und den wissenschaftlichen Apparat, der Ergänzungsband mit 48 Seiten ist ähnlich aufgebaut.

 


 

Carl Hauptmann und seine Worpsweder Künstlerfreunde [Hans am Ende, Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker, Rainer Maria Rilke, Clara Rilke-Westhoff, Heinrich Vogeler] Briefe und Tagebuchblätter

Herausgegeben von Elfriede Berger und Antje Modersohn-Noeres

Ergänzungsband Tagebuch Otto Modersohn 1899-1900

Berlin 2009, 48 Seiten, ISBN 978-3-928589-24-6, ca. € 10,00; CHF 11,00

Die Grundlage für diese Ergänzung bildet ein Tagebuch, das bei der Erarbeitung der 2003 erschienen Bände noch als verloren angesehen werden musste. Das Bändchen enthält außerdem eine Einleitung der Bearbeiterin, einige farbige und schwarzweiße Abbildungen sowie Anmerkungen und Erläuterungen zu den bisher nicht genannten Personen.


 

Hermynia Zur Mühlen: Es war einmal ... und es wird sein. Märchen

Berlin 2001, mit einem Nachwort von Karl-Robert Schütze, 96 Seiten, ISBN 978-3-928589-10-9 (3-928589-10-5), Neuer Preis: 24,95 €; CHF 27,50 statt 35,00 €

Faksimile des 1930 in Berlin im Verlag der Jugendinternationale erschienenen Buches mit den Illustrationen von Heinrich Vogeler.

Die ungewöhnlichen, dem sozialen Engagement gewidmeten Märchen der Hermynia Zur Mühlen, einer vielseitigen Autorin und einst hochgeschätzten Übersetzerin, deren Werk heute – fünfzig Jahre nach ihrem Tod – noch immer nahezu unbekannt ist, werden in einer faksimilierten Ausgabe von 500 Exemplaren erneut vorgelegt. Die von Heinrich Vogeler geschaffene Verbindung von Text und Illustration kann so am besten bewahrt werden.


 

Karl-Robert Schütze: Charlotte Bara 1901 - 1986. Brüssel, Worpswede, Berlin, Ascona

Berlin 2000, 80 Seiten, ISBN 978-3-928589-14-7 (3-928589-14-8), € 13,00; CHF 14,50

Charlotte Bara gehörte in den zwanziger und dreißiger Jahren in den Euroopäischen Metropolen zu den umjubelten Protagonistinnen des Ausdruckstanzes. In Ascona führte sie eine Schule im eigenen, 1928 von Carl Weidemeyer erbauten Theater. Ihr Leben und ihr Tanz werden in diesem Buch in Texten und Bildern dokumentiert, um die Erinnerung an eine faszinierende, besonders flüchtige Kunst wach zu halten.

Korrektur (Hans Windisch betreffend) zur Broschüre als PDF


 

Louis Dannenberg: Unsere Reise von Berlin nach London zur Industrie-Weltausstellung 1851. Aus der Handschrift des Verfassers gesetzt, mit einem Nachwort und einem kommentierten Register versehen von Karl-Robert Schütze

Berlin 2000, 80 Seiten, ISBN 978-3-928589-13-0 (3-928589-13-X), € 14,00; CHF 15,50

Der Reisebericht des Berliners Carl Ludwig „Louis" Dannenberg von seiner „Grand Tour" zur Weltausstellung nach London im Jahr 1851 erschien erstmals anlässlich der EXPO 2000 in Hannover. Dannenberg hat ihn nach der Rückkehr zur Erinnerung für seinen mitgereisten Bruder niedergeschrieben. Sie waren von Berlin aus mit der Eisenbahn, der Postkutsche, mit Rhein-Dampfschiffen und Kanalfähren unterwegs. Es ist ein interessanter, abwechslungsreicher Bericht, der nicht zuletzt deutlich macht, wie schnell sich die Verkehrstechnik in den letzten 150 Jahren entwickelt hat.


 

Charles Huard: Berlin, wie ich es sah.

Reisebilder von der Jahrhundertwende

Berlin 1999, 208 Seiten, ISBN 978-3-928589-11-6 (3-928589-11-3), € 20,00; CHF 22,00

Dieser Reisebericht erschien zuerst 1907 in Paris und wird hier in der Übersetzung von Karin Adelsbach erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht. Die Ausgabe folgt im Format (19,7 x 14,5 cm) der Originalausgabe und enthält alle 128 Illustrationen des in Frankreich vielbeschäftigten und bekannten kritischen Zeichners in der von ihm getroffenen Anordnung. Der Autor sieht Berlin und seine Bewohner natürlich kritisch, aber keineswegs böswillig. Bewunderung und Ablehnung wechseln in schnellem Rhythmus. Er misst Sitten und Gebräuche an denen seiner Landsleute und das Aussehen der Stadt an Paris. Er beschreibt noch Teile des alten Berlin, die mit den Kriegszerstörungen und im Wiederaufbau verloren gegangen sind. Anmerkungen, die die nicht mehr vertrauten Orte erklären, Quellen angeben und auch Irrtümer korrigieren, erschließen das Buch dem heutigen Leser.


 

Hildegard Schütze: Tibet - zehn Jahre nach der Öffnung

Berlin 1992, 249 Seiten, ISBN 978-3-928589-03-1 (3-928589-03-2), € 19,00, CHF 21,00

Der lebendige Bericht behandelt das aufschlussreiche Wiedersehen mit dem hochinteressanten Land auf dem Dach der Welt im Jahr 1990. Er zeigt wesentlich andere Bedingungen als auf der ersten Tibet-Reise der Autorin im Jahr 1983. In kleinen Gruppen, mit von Tibetern gesteuerten Jeeps, wurde - ausgehend von der Hauptstadt Lhasa - die bedeutende Ost-West-Verbindungsstraße über Tsetang, Gyantse, Xigaze, Lhatse, Xegar und Tingri bis nach Kathmandu in Nepal befahren. Die im Wiederaufbau befindlichen Klöster: Reting, Drigung, Nethang, Mindroling, Samye, Drongtse, Shalu und Phuntsholing gaben Einblick in die gegenwärtige Renaissance des Buddhismus und die Vielfalt des lamaistischen Klosterlebens in Tibet. Eine tibetische Dolmetscherin und Reisebegleiterin ermöglichte Unterhaltungen mit den Bewohnern und vermittelte damit direkte Kontakte zu den Tibetern.
Die Aufzeichnungen folgen streng dem Reiseverlauf und stellen sorgfältig dar, was dem Gruppenreisenden vorgeführt wird. Vor Ort gegebene Erläuterungen wurden gründlich überarbeitet und aus der Literatur ergänzt. Fotografien, Zeichnungen und Karten illustrieren die Berichte. Persönliches Erleben und die Dokumentation des speziellen Programms unterscheiden den Text von üblichen Reiseführern. Ausführliche Register erleichtern das Auffinden der beschriebenen Stationen. Die Aufzeichnungen entstanden zunächst aus persönlichem Interesse. Da nicht jeder Reiseteilnehmer diese Mühe auf sich nehmen kann oder will, ergab sich der Wunsch, die Aufzeichnungen in kleiner Auflage zu verbreiten. Für die Teilnehmer ähnlicher Reisen können sie die Erinnerung wachhalten; anderen helfen sie, sich auf ein derartiges Erlebnis vorzubereiten oder auch nur aus der Ferne daran teilzuhaben.


 

Hildegard Schütze: Auf neuen Wegen über die alte Seidenstraße. Pakistan - Karakorum Highway - China

Berlin 1995 (3. Aufl.), 261 Seiten, ISBN 978-3-928589-07-9 (3-928589-07-5), € 19,00; CHF 21,00

Der Bericht schildert die halsbrecherische Autofahrt aus dem Inneren Pakistans über den Karakorum Highway und den Khunjerab-Paß, der 1982 eröffnet wurde, zu den Zentren chinesischer Kulturentwicklung. Industal, Hunzatal, nördliche Seidenstraße, Kaschgar, Kuqa, Korla und Turfan sind die Stichworte für die unvergleichliche Wegstrecke durch die höchste Bergkette unserer Erde und entlang der Wüste Taklamakan im Jahr 1986. Die überwältigende Natur wetteifert in dem riesigen, abwechslungsreichen Gebiet mit den erst in diesem Jahrhundert dem Boden entrissenen Kulturgütern der verschiedensten Volksstämme um die Aufmerksamkeit des Reisenden und des Lesers.
Die Aufzeichnungen folgen streng dem Reiseprogramm und stellen sorgfältig dar, was dem Gruppenreisenden gezeigt wird. Vor Ort gegebene Erläuterungen sind gründlich überarbeitet und aus der Literatur ergänzt worden. Fotografien, Zeichnungen und Karten begleiten den Text. Persönliches Erleben und die Dokumentation des speziellen Reiseverlaufs unterscheiden den Text von üblichen Reiseführern. Ausführliche Register erleichtern das Auffinden der beschriebenen Begriffe. Die Niederschrift entstand zunächst aus persönlichem Interesse. Da nicht jeder Reiseteilnehmer diese Mühe auf sich nehmen kann oder will, ergab sich der Wunsch, die Aufzeichnungen in kleiner Auflage zu verbreiten. Für die Teilnehmer einer ähnlichen Reise können sie die Erinnerung wach halten; anderen helfen sie, sich auf ein derartiges Erlebnis vorzubereiten. Der Verlag freut sich, diesen gefragten Band über die Reise auf der zumeist befahrenen Nordroute der Seidenstraße in einer Neuauflage anbieten zu können.


 

Hildegard Schütze: Stationen der Seidenstraße in den zentralasiatischen Republiken der Sowjetunion (Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Kirgisistan)

Berlin 1986, 210 Seiten, ISBN 978-3-928589-01-7 (3-928589-01-6), € 19,00; CHF 21,00

Dieser Bericht beschreibt eine im Jahr 1985 durchgeführte Reise, auf der u. a. folgende Orte besucht wurden: Taschkent, Samarkand, Buchara, Chiwa, Duschanbe, Aschchabad, Nisa, Fergana, Kokand. Auf der Fahrtroute wurden damit fast alle wichtigen Handels- und Kulturzentren an der auf damals noch sowjetischem Gebiet verlaufenden Seidenstraße besichtigt. Leider war es noch nicht möglich, dort auch die Grenze nach China zu überschreiten. Der Inhalt macht mit einigen der hohen Kulturen bekannt, die sich in diesem heutigen Wüstengebiet neben- und nacheinander entwickelt haben und deren Bedeutung im Westen weitgehend unbekannt geblieben ist. Aus den zentralasiatischen Republiken der Sowjetunion sind inzwischen selbständige Staaten geworden, das ist bei der Lektüre oder gar bei einer Reise zu berücksichtigen. Diese Entwicklung schmälert den Bericht nicht, der wie die anderen hier angebotenen Reiseberichte auch, den Ablauf einer Reise beschreibt und damit nur als Anregung, aber nicht als Reiseführer verstanden werden will.


 

Jean Louis Löwe: Mit der schlesischen Landwehr nach Paris. Erlebnisse aus den Befreiungskriegen 1813, 1814, 1815. Anlässlich des zweihundertsten Geburtstages des Verfassers erstmalig aus der Handschrift gesetzt, mit einem ausführlichen Register sowie den nötigen Erklärungen versehen und zum Druck befördert von Karl-Robert Schütze

Berlin 1996, 117 Seiten, ISBN 978-3-928589-08-6 (3-928589-08-3), € 20,00; CHF 22,00

Mit diesem Buch werden die um 1840 für den familiären Gebrauch entstandenen Aufzeichnungen erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Anschaulich schildern sie nicht nur die Kriegsereignisse sondern auch das Leben des in Berlin heranwachsenden Autors, seine Familie und seine Ausbildung. Sie geben Einblick in die frühe, von Friedrich Ludwig Jahn geprägte Turnerbewegung, die wesentlichen Anteil an der nationalen Erhebung gegen die napoleonische Besetzung hatte. Der Autor, der seine militärische Ausbildung aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste, findet über die schlesische Landwehr doch noch einen Weg, den angestrebten militärischen Beruf während der Befreiungskriege bei der Landwehr und später bei der regulären Armee auszuüben. Die offenbar auf gründliche Aufzeichnungen zurückgehende Darstellung versucht an keiner Stelle, einen Überblick über die Kriegsgeschichte zu geben, sie zeigt, was der noch nicht zwanzigjährige Jean Louis (Johann Ludwig) Löwe erlebt und erlitten hat. Der Leser bekommt so einen unmittelbaren Eindruck vom Geschehen, er kann sich einfühlen in die Situation eines kleinen Truppenteils der schlesischen Landwehr, der sich in unterschiedlicher Entfernung zu den Hauptereignissen befand und dennoch Geschichte geschrieben hat.
Im Anhang hat der Herausgeber die Niederschrift, die noch vor dem Erreichen von Paris im Jahr 1815 nach einer Verwundung des Verfassers abbricht, durch Nachrichten ergänzt, die sich über den weiteren Lebensweg herausfinden ließen. Weitere aufwendige Forschungen galten den im Text genannten Personen, Orten und Sachen. Die Ergebnisse werden dem Leser im Register zugänglich gemacht. Der interessierte Leser, der historische Ereignisse nicht nur aus der Sicht der Feldherren, das ist zumeist auch die der Geschichtsbücher, kennenlernen will, findet durch diesen unverändert wiedergegebenen Text einen informativen Einblick in das tägliche, entbehrungsreiche Leben der unteren militärischen Ränge. Der Bericht ergänzt die bisher veröffentlichten Kriegserinnerungen und die umfangreiche Geschichtsschreibung über die Befreiungskriege und kann in einigen Punkten auch mit zusätzlichen Informationen aufwarten.


 

Hildegard und Karl-Robert Schütze: Volksrepublik China 1973. Ein Reisebericht. Mit fünfzig Fotografien

Berlin 1998, 152 Seiten, ISBN 978-3-928589-09-3 (3-928589-09-1), € 22,50; CHF 25,00

Ein Vierteljahrhundert ist seit dieser Reise vergangen. Ein winziger Zeitabschnitt vor der Kulisse der vieltausendjährigen Geschichte des Reiches der Mitte. Und dennoch: Es war eine Reise nicht nur in einen anderen Erdteil, es war eine Reise in eine andere Welt. Nach schweren inneren Auseinandersetzungen schien die damals kaum ein Vierteljahrhundert alte Volksrepublik, schien China seine innere Würde wieder gewonnen zu haben - bei allen Problemen, die wir durchaus sahen. Es war eine einzigartige Reise, die erste Gruppenreise nach der Kulturrevolution mit ihrer fast vollständigen Abschottung des Landes gegen die Außenwelt. Wie eine staatliche Delegation wurden wir Privatleute, deren unterschiedliche Ziele sich in dem einen Ziel - China - verbanden, mit ungehEuroem Aufwand durch die Volksrepublik China geführt. Das würde sich unter keinen Umständen wiederholen lassen, davon waren wir schon während der Reise überzeugt. Ein Vierteljahrhundert ist seit dieser Reise vergangen. Es erscheint uns wichtig, das Buch erneut vorzulegen. Der Text blieb dabei bis auf sprachliche und gestalterische Korrekturen unverändert. Die Auswahl der vom Verfasser beigesteuerten Fotografien ist neu und setzt stärker auf die Qualität als auf die aktuelle Information.


 

 

Andreas Bekiers: Bodo Ebhardt 1865 - 1945. Architekt - Burgenforscher - Restaurator.

Leben und Frühwerk bis 1900

Berlin 1999, 331 Seiten, 139 Abbildungen auf Tafeln, ISBN 978-3-928589-12-3 (3-928589-12-1), € 20,00; CHF 22,00

(Restauflage der Ausgabe von 1984 aus dem Nachlass des Autors, ISBN 3-88725-209-8)

Bodo Ebhardt wurde am 5. Januar 1865 in Bremen geboren – hoch geehrt ist er am 13. Februar 1945 auf der Marksburg über Braubach am Rhein gestorben. Aus einfachen Verhältnissen stammend, bildete er sich autodidaktisch zu einem angesehenen Architekten und errang schließlich als Burgenforscher und -restaurator die Freundschaft Kaiser Wilhelms II. Bis zum Erscheinen der vorliegenden Dissertation von Andreas Bekiers im Jahr 1984 stellte sich Bodo Ebhardts frühes Schaffen als eine fast unbekannte Größe dar. Denn die wenigen und meist dürren Fakten, die zur Verfügung standen, sagten nur wenig über den erstaunlichen Werdegang eines Architekten aus, der sich bereits mit 35 Jahren seinen Zeitgenossen als abgerundete Künstlerpersönlichkeit zu präsentieren wusste. Diese Lücke zu schließen, sollte Aufgabe der Arbeit sein, die sich hauptsächlich Bodo Ebhardts Berliner Zeit von 1886 bis 1900 zuwendet. Im ersten Teil wird eine künstlerische Biographie des Architekten gegeben, während der zweite Teil die Entwicklung des Burgenforschers und Schriftstellers in diesem Zeitraum behandelt. Der dritte Teil führt über die Gründung der „Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen" zur Rekonstruktion der Hohkönigsburg bei Schlettstadt im Elsass, deren Vorgeschichte analysiert wird. Das Ergebnis verdeutlicht, warum nur Bodo Ebhardt mit der Wiederherstellung beauftragt werden konnte. Der Anhang umfasst den Katalog seines architektonischen Werks sowie eine Liste der von ihm restaurierten Burgen und Schlösser; ein Verzeichnis der Schriften und Vorträge Bodo Ebhardts bildet den Abschluss.
Die Deutsche Burgenvereinigung ehrt Bodo Ebhardt anlässlich ihres 100jährigen Bestehens mit der in Berlin und anderwärts gezeigten Ausstellung „Burgenromantik und Burgenrestaurierung um 1900. Der Architekt und Burgenforscher Bodo Ebhardt in seiner Zeit". Der Ausstellungskatalog, der Bodo Ebhardts vielfältiges Wirken im Überblick vorstellt, lässt erkennen, dass manches Detail der Dissertation inzwischen durch neuere Einzeluntersuchungen präzisiert werden konnte. Dennoch bleibt sie bis auf weiteres aktuell, da eine Gesamtbiographie Bodo Ebhardts noch immer nicht vorliegt. Es erscheint angemessen, das wenig verbreitete Werk 1999, im Jubiläumsjahr der Burgenvereinigung und im Todesjahr des Autors, in einer Restauflage erneut an die Öffentlichkeit zu bringen.

Nachruf auf Andreas Bekiers


 

Den freien Mitarbeiterinnen Dr. Katrin Achilles-Syndram und Angelika Friederici danke ich für die vielfältige Hilfe und nützlichen Rat.



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Datum der letzten Änderung: 4. Mai 2016

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