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DR. KARL-ROBERT SCHÜTZE |
Verlag KARL-ROBERT SCHÜTZE Berlin
Blütenauer Straße 6, D-12683 Berlin
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portofrei.
Der Verlag wird 2012 bei folgenden Veranstaltungen vertreten sein:
3.6.2012: Literaturfest am Kollwitzplatz, Berlin-Prenzlauer Berg
14. / 15.7.2012:
Glashütter Buchmesse der Kleinverlage und
Handpressen, Glashütte
25.8.2012: Katzengrabenfest,
Berlin-Köpenick
Adventsmarkt auf der Domäne
Dahlem, Berlin-Dahlem
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Die
lieferbaren Bücher |
100 Jahre Bremervörde-Osterholzer
Eisenbahn
Elf historische Postkarten
faksimiliert, in einer Mappe mit einem Text von Karl-Robert Schütze
Berlin 2011, ISBN 978-3-928589-28-4;
EURO 9,00
erscheint zum Saisonbeginn des Moorexpreß-Verkehrs
Schon kurz nach der Eröffnung der vollständigen
Bahnlinie zwischen Bremervörde und Osterholz-Scharmbeck im Jahr 1910
veröffentlichte das Kunst- und Kunstgewerbehaus Worpswede, das unter der
Leitung von Heinrich Vogelers Bruder Franz stand, eine Serie von neun
Postkarten mit Abbildungen der Bahnhöfe, die Heinrich Vogeler entworfen und
eingerichtet hatte. Die Karten sind hier nachgedruckt und durch zwei weitere –
von der Kleinbahn Osterholz-Bremervörde G.m.b.H.
herausgegeben – ergänzt, die zusätzlich zu drei kleinen Abbildungen auch noch
Fahrpläne aus den Jahren 1911 und 1912 zeigen.
aufgehobene Dinge
herausgegeben von
Andreas Ludwig und Karl-Robert Schütze
Berlin 2011, 148 Seiten, ISBN 978-3-928589-27-7, EURO
12,00
Dokumentation des im Jahre 2004 dem Museum übergebenen
privaten Bestandes von Ilse Polzin aus Berlin und dessen Ausstellung im
Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt mit über 100
Objekt-Abbildungen im Farbdruck.
Zuhause war es der über
Jahrzehnte lustvoll zusammengetragene, gleichwohl bedrängende Bestand, der – in
Schränken und Kisten und Koffern verpackt – in Zeitabständen zum Objekt
ordnender Aufzeichnungen wurde und in seinen Teilen der Aufnahme oder
Wiederaufnahme in den Haushalt harrte. Das heißt, dass viele von den Objekten
nach wohl nur kurzem Gebrauch nicht erneut benutzt werden konnten, weil der
Aufwand zu groß gewesen wäre, sie zugänglich zu machen. Viele von den Stücken –
insgesamt sind es Tausende –, die heute als eigene Sammlung den Museumsbestand
zieren, sind unbenutzt – noch mit Schildchen und Preisen versehen. Die Objekte
repräsentieren ein ganzes, immerhin 85jähriges Leben. Sie entstammen der
Friedens- oder Zwischenkriegszeit, dem Dritten Reich, in ihrer Mehrheit aber
dem „im Aufbau befindlichen Sozialismus“, den vielen Westpäckchen und nach der
Öffnung der Mauer für Rentner schließlich wieder der eigenen Anschaffung.
In Arbeit befindet sich noch
eine CD, die einen wesentlich größeren Überblick über den umfangreichen Bestand
geben wird. Bitte melden Sie sich bei Interesse beim Verlag.
AUSSTELLUNG:
Volker Noth (Hg.):
Der
Bau-Künstler Herbert Noth
Berlin 2009, 104 Seiten, ISBN 978-3-928589-26-0, EURO
25,00
Erstmals gibt der Band einen Überblick über das Werk
des Architekten Herbert Noth (1907-1967), der am
Nachkriegsbaugeschehen in Berlin wesentlichen Anteil hatte. Im Vordergrund
stehen bei dieser Veröffentlichung allerdings Abbildungen seiner freien
Arbeiten, die sich im Besitz der Familie erhalten haben. Seine Bauten sind in einer
Liste erfasst und in einigen Fotografien bildlich dargestellt.
Ein Auszug aus einem eigenen Text, biographische Daten
und Auszüge aus dem Nachruf von
Prof. Edgar Wedepohl ergänzen das Material.
Friedrich Wilhelm II. und Wilhelmine Horster:
Ich küsse
dir in Gedanken …
Briefwechsel. Herausgegeben von Sonja Schnitzler
Berlin 2008, 192 Seiten, ISBN 978-3-928589-22-2, EURO
15,90
Die Briefe spiegeln eine der letzten erotischen
Affären Friedrich Wilhelms II. (1744-1797), des „vielgeliebten“ und daher oft
geschmähten Preußenkönigs, mit dem Mädchen Wilhelmine Horster.
Unter den Augen der Gräfin Lichtenau entsteht und
vergeht die Leidenschaft des Königs zu „Mine“, die zunehmend bemüht ist, aus
der Verbindung materiellen Gewinn zu ziehen.
Die ursprünglich zur Vernichtung vorgesehenen Briefe
werden hier erstmals veröffentlicht.
LESUNGEN:
Angelika Friederici: CASTAN’S PANOPTICUM. EIN MEDIUM WIRD BESICHTIGT
Eine Monographie in Themenheften
Zwölf Hefte sind bereits erschienen!
Berlin, ab Oktober 2008, ISBN 978-3-928589-23-9
Weitere Informationen zu diesem Projekt erhalten Sie
unter: http://www.castans-panopticum.de/
Karl-Robert Schütze: Der eiserne Hindenburg
Berlin 2007, 112 Seiten, ISBN 978-3-928589-21-5, EURO 24,50
Vier Jahre, von 1915 bis 1919, vom
Höhepunkt der Benagelungsmanie bis zur Versteigerung auf Abbruch, stand der
Eiserne Hindenburg in Berlin südlich der Siegessäule auf dem Königsplatz.
37 faksimilierte Postkarten ergänzt
durch Zeitungsartikel, weitere Abbildungen und Auszüge aus den betreffenden Akten
berichten von der Geschichte dieses kolossalen und dennoch restlos
verschwundenen Denkmals des einzigartigen Hindenburg-Mythos im Ersten
Weltkrieg. Zwölf Meter hoch, aus Holz geschnitzt, sollten ihm die der
Wohltätigkeit gewidmeten Nägel ein eisernes Kleid und damit Dauerhaftigkeit
verleihen. Zunächst im Zentrum des Interesses und Ausdruck der
Spendenfreudigkeit, wurde es zuletzt Zeuge grundsätzlicher politischer
Veränderungen und ging unter, wie das System, das den Krieg heraufbeschworen
hatte.
Katrin Achilles-Syndram (Projektleitung) und
Projektteam Charlottenburg (Waltraud Bilger, Andrea
Doms, Brigitta Müller-Atohoun, Christian Schleuning und Klaus Söder):
Charlottenburg
aufgeklappt. Ein Kartenwerk
Berlin 2005, 13 Faltkarten – achtseitiger Altarfalz – mit
gezeichnetem Karten- und illustriertem Textteil, ca. 240 Abb., ISBN
978-3-928589-20-8 (3-928589-20-2), EUR 12,-
Für jede Region (Berlin-) Charlottenburgs
werden ca. 25 sehenswerte Punkte in einer handgezeichneten Gebietskarte
markiert und erläutert. Attraktive Fotos in Verbindung mit historischen und
aktuellen Kurzinformationen weisen auch auf unbekannte und versteckte
Lokalitäten hin. Besondere Beachtung finden die „Randgebiete“ Charlottenburgs
im Norden und im Westen. Das neuartige „Umhängebuch“
soll auf unkomplizierte Art zur Erkundung im Alltag oft unbeachteter
Nahbereiche einladen. Die Autoren wenden sich an Charlottenburger und ihre Gäste
und natürlich an alle Neugierigen.
Carl Hauptmann und seine Worpsweder Künstlerfreunde [Hans am Ende, Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker, Rainer Maria Rilke, Clara Rilke-Westhoff, Heinrich Vogeler] Briefe und Tagebuchblätter
Herausgegeben von Elfriede Berger
Berlin
2003 und 2009, 3 Bde. 344 + 248 + 48 Seiten, ISBN 978-3-928589-25-3 (enthält
ISBN 978-3-928589-18-5 und ISBN 978-3-928589-24-6), EURO 59,-
Die Ausgabe enthält den gesamten erhaltenen Briefwechsel des schlesischen Dichters Carl Hauptmann mit seinen Worpsweder Künstlerfreunden, ergänzt durch einschlägige Tagebuchaufzeichnungen dieses Personenkreises. Die Sammlung enthält 237 Korrespondenzstücke: Briefe, Postkarten und Telegramme sowie Tagebucheintragungen. Sie ist in fünf Abschnitte gegliedert:
I. Briefe von Carl Hauptmann, Otto
Modersohn, Paula Modersohn-Becker und Maria Hauptmann, der zweiten Ehefrau Carl
Hauptmanns.
II. Briefe von Carl Hauptmann, Heinrich
Vogeler, Martha Vogeler, Martha Hauptmann, Maria Hauptmann und Lotte Hauptmann.
III. Briefe von Carl Hauptmann, Rainer
Maria Rilke und Clara Rilke-Westhoff.
IV. Briefe von Fritz Mackensen und Hans am
Ende.
V. Tagebucheintragungen von Carl
Hauptmann, Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker und Rainer Maria Rilke.
Ergänzungsband Tagebuch Otto Modersohn 1899-1900
Der weitaus größte Teil der Briefe und Tagebuchtexte
wird hier erstmals veröffentlicht. Die Korrespondenzstücke und
Tagebucheintragungen wurden mit wenigen Ausnahmen nach den Originalen
transkribiert. Briefe und Tagebucheintragungen werden mit ausführlichen
Anmerkungen und einem Abbildungsteil mit persönlichen Fotografien, Wiedergaben
der Handschriften und einiger Kunstwerke versehen. Die Einführung gibt über die
Briefinhalte und Tagebuchnotierungen hinaus Auskunft über die langjährige
Beziehung CarI Hauptmanns zu den Worpswedern,
insbesondere zu Otto Modersohn (von 1899 bis 1920), wobei vor allem über die
persönlichen Kontakte bei gegenseitigen Besuchen berichtet wird. Der Text wird
ergänzt durch Kurzbiographien der Briefschreiber, Personen- u. Werkregister,
ein Verzeichnis der Korrespondenzstücke und Tagebucheintragungen, ein
Verzeichnis der benutzten Literatur sowie Angaben über die Quellen und die
Herkunft der Dokumente einschließlich Danksagung.
Die Ausgabe liegt in drei
fadengehefteten Bänden (19,7 x 14,5 cm) vor: der erste enthält auf 344 Seiten
den Text, der zweite auf 248 Seiten die Einleitung, die Abbildungen und den
wissenschaftlichen Apparat, der Ergänzungsband mit 48 Seiten ist ähnlich aufgebaut.
Carl Hauptmann und seine Worpsweder Künstlerfreunde [Hans am Ende, Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker, Rainer Maria Rilke, Clara Rilke-Westhoff, Heinrich Vogeler] Briefe und Tagebuchblätter
Herausgegeben von Elfriede Berger und Antje Modersohn-Noeres
Ergänzungsband
Tagebuch Otto Modersohn 1899-1900
Berlin 2009, 48 Seiten, ISBN 978-3-928589-24-6, ca. EURO 10,-
Die Grundlage für diese Ergänzung bildet ein
Tagebuch, das bei der Erarbeitung der 2003 erschienen Bände noch als verloren
angesehen werden musste. Das Bändchen enthält außerdem eine Einleitung der
Bearbeiterin, einige farbige und schwarzweiße Abbildungen sowie Anmerkungen und
Erläuterungen zu den bisher nicht genannten Personen.
Hermynia Zur Mühlen: Es war einmal ... und es wird sein. Märchen
Berlin 2001, mit einem Nachwort von Karl-Robert Schütze, 96 Seiten, ISBN 978-3-928589-10-9 (3-928589-10-5), EURO 35.-
Faksimile
des 1930 in Berlin im Verlag der Jugendinternationale erschienenen Buches mit
den Illustrationen von Heinrich Vogeler.
Die
ungewöhnlichen, dem sozialen Engagement gewidmeten Märchen der Hermynia Zur Mühlen, einer vielseitigen Autorin und einst
hochgeschätzten Übersetzerin, deren Werk heute – fünfzig Jahre nach ihrem Tod –
noch immer nahezu unbekannt ist, werden in einer faksimilierten Ausgabe von 500
Exemplaren erneut vorgelegt. Die von Heinrich Vogeler geschaffene Verbindung
von Text und Illustration kann so am besten bewahrt werden.
Karl-Robert Schütze: Charlotte Bara 1901 - 1986. Brüssel, Worpswede, Berlin, Ascona
Berlin
2000, 80 Seiten, ISBN 978-3-928589-14-7 (3-928589-14-8), EURO 13,00
Charlotte
Bara gehörte in den zwanziger und dreißiger Jahren in den Euroopäischen
Metropolen zu den umjubelten Protagonistinnen des Ausdruckstanzes. In Ascona
führte sie eine Schule im eigenen, 1928 von Carl Weidemeyer erbauten Theater.
Ihr Leben und ihr Tanz werden in diesem Buch in Texten und Bildern dokumentiert,
um die Erinnerung an eine faszinierende, besonders flüchtige Kunst wach zu
halten.
Korrektur (Hans Windisch
betreffend) zur Broschüre als PDF
Louis Dannenberg: Unsere Reise von Berlin nach London zur Industrie-Weltausstellung 1851. Aus der Handschrift des Verfassers gesetzt, mit einem Nachwort und einem kommentierten Register versehen von Karl-Robert Schütze
Berlin
2000, 80 Seiten, ISBN 978-3-928589-13-0 (3-928589-13-X), EURO 14,00
Der Reisebericht des Berliners Carl Ludwig „Louis" Dannenberg von seiner „Grand Tour" zur Weltausstellung nach London im Jahr 1851 erschien erstmals anlässlich der EXPO 2000 in Hannover. Dannenberg hat ihn nach der Rückkehr zur Erinnerung für seinen mitgereisten Bruder niedergeschrieben. Sie waren von Berlin aus mit der Eisenbahn, der Postkutsche, mit Rhein-Dampfschiffen und Kanalfähren unterwegs. Es ist ein interessanter, abwechslungsreicher Bericht, der nicht zuletzt deutlich macht, wie schnell sich die Verkehrstechnik in den letzten 150 Jahren entwickelt hat.
Charles Huard:
Berlin, wie ich es sah.
Reisebilder von der Jahrhundertwende
Berlin
1999, 208 Seiten, ISBN 978-3-928589-11-6 (3-928589-11-3), EURO 20,00
Dieser
Reisebericht erschien zuerst 1907 in Paris und wird hier in der Übersetzung von
Karin Adelsbach erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht. Die Ausgabe folgt
im Format (19,7 x 14,5 cm) der Originalausgabe und enthält alle 128 Illustrationen
des in Frankreich vielbeschäftigten und bekannten kritischen Zeichners in der
von ihm getroffenen Anordnung. Der Autor sieht Berlin und seine Bewohner
natürlich kritisch, aber keineswegs böswillig. Bewunderung und Ablehnung
wechseln in schnellem Rhythmus. Er misst Sitten und Gebräuche an denen seiner
Landsleute und das Aussehen der Stadt an Paris. Er beschreibt noch Teile des
alten Berlin, die mit den Kriegszerstörungen und im Wiederaufbau verloren
gegangen sind. Anmerkungen, die die nicht mehr vertrauten Orte erklären,
Quellen angeben und auch Irrtümer korrigieren, erschließen das Buch dem
heutigen Leser.
Hildegard Schütze: Tibet - zehn Jahre nach der Öffnung
Berlin
1992, 249 Seiten, ISBN 978-3-928589-03-1 (3-928589-03-2), EURO 19,00
Der
lebendige Bericht behandelt das aufschlussreiche Wiedersehen mit dem
hochinteressanten Land auf dem Dach der Welt im Jahr 1990. Er zeigt wesentlich
andere Bedingungen als auf der ersten Tibet-Reise der Autorin im Jahr 1983. In
kleinen Gruppen, mit von Tibetern gesteuerten Jeeps, wurde - ausgehend von der
Hauptstadt Lhasa - die bedeutende Ost-West-Verbindungsstraße
über Tsetang, Gyantse, Xigaze, Lhatse, Xegar und Tingri bis nach Kathmandu in Nepal befahren. Die im Wiederaufbau
befindlichen Klöster: Reting, Drigung,
Nethang, Mindroling, Samye, Drongtse, Shalu und Phuntsholing gaben
Einblick in die gegenwärtige Renaissance des Buddhismus und die Vielfalt des
lamaistischen Klosterlebens in Tibet. Eine tibetische Dolmetscherin und
Reisebegleiterin ermöglichte Unterhaltungen mit den Bewohnern und vermittelte
damit direkte Kontakte zu den Tibetern.
Die Aufzeichnungen folgen streng dem
Reiseverlauf und stellen sorgfältig dar, was dem Gruppenreisenden vorgeführt
wird. Vor Ort gegebene Erläuterungen wurden gründlich überarbeitet und aus der
Literatur ergänzt. Fotografien, Zeichnungen und Karten illustrieren die
Berichte. Persönliches Erleben und die Dokumentation des speziellen Programms
unterscheiden den Text von üblichen Reiseführern. Ausführliche Register
erleichtern das Auffinden der beschriebenen Stationen. Die Aufzeichnungen
entstanden zunächst aus persönlichem Interesse. Da nicht jeder Reiseteilnehmer
diese Mühe auf sich nehmen kann oder will, ergab sich der Wunsch, die
Aufzeichnungen in kleiner Auflage zu verbreiten. Für die Teilnehmer ähnlicher
Reisen können sie die Erinnerung wachhalten; anderen helfen sie, sich auf ein
derartiges Erlebnis vorzubereiten oder auch nur aus der Ferne daran teilzuhaben.
Hildegard Schütze: Auf neuen Wegen über die alte Seidenstraße. Pakistan - Karakorum Highway - China
Berlin
1995 (3. Aufl.), 261 Seiten, ISBN 978-3-928589-07-9 (3-928589-07-5), EURO 19,00
Der
Bericht schildert die halsbrecherische Autofahrt aus dem Inneren Pakistans über
den Karakorum Highway und den Khunjerab-Paß, der 1982
eröffnet wurde, zu den Zentren chinesischer Kulturentwicklung. Industal, Hunzatal, nördliche
Seidenstraße, Kaschgar, Kuqa,
Korla und Turfan sind die
Stichworte für die unvergleichliche Wegstrecke durch die höchste Bergkette
unserer Erde und entlang der Wüste Taklamakan im Jahr
1986. Die überwältigende Natur wetteifert in dem riesigen, abwechslungsreichen
Gebiet mit den erst in diesem Jahrhundert dem Boden
entrissenen Kulturgütern der verschiedensten Volksstämme um die Aufmerksamkeit
des Reisenden und des Lesers.
Die Aufzeichnungen folgen streng dem
Reiseprogramm und stellen sorgfältig dar, was dem Gruppenreisenden gezeigt
wird. Vor Ort gegebene Erläuterungen sind gründlich überarbeitet und aus der
Literatur ergänzt worden. Fotografien, Zeichnungen und Karten begleiten den
Text. Persönliches Erleben und die Dokumentation des speziellen Reiseverlaufs
unterscheiden den Text von üblichen Reiseführern. Ausführliche Register
erleichtern das Auffinden der beschriebenen Begriffe. Die Niederschrift
entstand zunächst aus persönlichem Interesse. Da nicht jeder Reiseteilnehmer
diese Mühe auf sich nehmen kann oder will, ergab sich der Wunsch, die
Aufzeichnungen in kleiner Auflage zu verbreiten. Für die Teilnehmer einer
ähnlichen Reise können sie die Erinnerung wach halten; anderen helfen sie, sich
auf ein derartiges Erlebnis vorzubereiten. Der Verlag freut sich, diesen
gefragten Band über die Reise auf der zumeist befahrenen Nordroute der
Seidenstraße in einer Neuauflage anbieten zu können.
Hildegard Schütze: Stationen der Seidenstraße in den zentralasiatischen Republiken der Sowjetunion (Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Kirgisistan)
Berlin
1986, 210 Seiten, ISBN 978-3-928589-01-7 (3-928589-01-6), EURO 19,00
Dieser
Bericht beschreibt eine im Jahr 1985 durchgeführte Reise, auf der u. a.
folgende Orte besucht wurden: Taschkent, Samarkand, Buchara, Chiwa, Duschanbe, Aschchabad, Nisa,
Fergana, Kokand. Auf der Fahrtroute wurden damit fast alle wichtigen Handels-
und Kulturzentren an der auf damals noch sowjetischem Gebiet verlaufenden
Seidenstraße besichtigt. Leider war es noch nicht möglich, dort auch die Grenze
nach China zu überschreiten. Der Inhalt macht mit einigen der hohen Kulturen
bekannt, die sich in diesem heutigen Wüstengebiet neben- und nacheinander
entwickelt haben und deren Bedeutung im Westen weitgehend unbekannt geblieben
ist. Aus den zentralasiatischen Republiken der Sowjetunion sind inzwischen
selbständige Staaten geworden, das ist bei der Lektüre oder gar bei einer Reise
zu berücksichtigen. Diese Entwicklung schmälert den Bericht nicht, der wie die
anderen hier angebotenen Reiseberichte auch, den Ablauf einer Reise beschreibt
und damit nur als Anregung, aber nicht als Reiseführer verstanden werden will.
Karl Raetsch. Gemälde, Aquarelle, Graphik
Berlin 1995, mit einem Vorwort von Karl-Robert Schütze, 36 Seiten, ISBN 978-3-928589-04-8 (3-928589-04-0), EURO 6,00
Der
Katalog gibt einen kleinen Überblick über das künstlerische Schaffen des Malers
und Graphikers. Beschauliche, einfühlsame Landschaftsaquarelle wechseln darin
ab mit Abbildungen von großformatigen Gemälden, die die politischen Zustände
reflektieren, in die sich Bürger der „Beitrittsländer“ nach der Wende gestellt
sehen. Diese Politik wird heute stärker von einzelnen Personen repräsentiert,
die deshalb auch in vielen Porträts erscheinen. Zeichnung, Holzschnitt und
Gemälde sind dabei die Medien.
Über
den Verlag können Sie auch das Buch:
Karl Raetsch. Bilder aus
fünf Jahrzehnten
im
Jahr 2005 in Potsdam mit Texten von Wolfgang Wegener und Karl-Robert Schütze
erschienen, erwerben. 64 Seiten, 10,00 €
Katrin Achilles-Syndram: Die Zeichnungssammlung des Nürnberger Kaufmanns Paulus II. Praun (1548-1616). Versuch einer Rekonstruktion
Berlin 1995, ISBN 978-3-928589-06-2 (3-928589-06-7), EURO 49,00 (Ausgabe auf 9 Mikrofiches)
Paulus
Praun, als Seidenhändler in Nürnberg und Bologna
tätig, besaß mit rund 10.000 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen, Druckgraphiken,
Gemmen, Münzen und Büchern die reichhaltigste Nürnberger Kunstsammlung des 16.
Jahrhunderts. Nach dem Verkauf seines Kabinetts im Jahr 1801 wurden die
Bestände weithin zerstreut. Fragen nach der alten Sammlungsstruktur lassen sich
nur für die Zeichnungen präzise beantworten. Der Nürnberger Kunsthändler Johann
Friedrich Frauenholz hatte diese 1804 neu katalogisiert und en bloc an den
ungarischen Fürsten Miklos Esterhazy veräußert. Anhand einer von Frauenholz
aufgebrachten Nummerierung können heute rund 500 Stück und damit etwa zwei
Drittel der um 1800 noch erhaltenen Praun-Zeichnungen,
zumeist im Kupferstichkabinett des Budapester Szépmúvészeti
Múzeum, eindeutig identifiziert werden.
Die Arbeit würdigt Paulus Praun als einen der frühesten bürgerlichen
Zeichnungssammler nördlich der Alpen. Durch die Möglichkeit, die überlieferten
Beschreibungen den erhaltenen Zeichnungen kritisch gegenüberzustellen,
beansprucht sein sammlerisches Werk weit über
Nürnberg hinausreichendes Interesse. Paulus Praun
berücksichtigte nicht nur Zeichnungen aus dem Umfeld seiner Heimatstadt,
sondern legte einen markanten Schwerpunkt auf Italien und speziell auf die von
der zeitgenössischen Kunstkritik deutlich weniger geschätzten emilianischen Künstler. Besondere Beachtung verdienen
Blätter von Amico Aspertini,
Ercole de'Roberti, Primaticcio,
Lorenzo Sabbatini, Bagnacavallo,
Lelio Orsi, Pietro Faccini, Jacopo Ligozzi und vor allem ein Konvolut von
Parmigianino-Zeichnungen; im deutschen Sammlungsteil sind Beispiele von
Albrecht Dürer, Hans Baldung Grien, Hans von
Kulmbach, Lukas Cranach, Albrecht Altdorfer, Wolf Huber, Hans Burgkmair, Augustin Hirschvogel, Hans Lautensack und Hans
Hoffmann hervorzuheben. Die Entstehung der Nürnberger Sammlung Praun ist in engem Zusammenhang mit dem Streben der spät
zugewanderten nicht-patrizischen Kaufmannsfamilie
nach gesellschaftlicher Anerkennung und Nobilitierung
zu sehen. Dem in den Zeichnungskatalog einführenden Text geht daher ein Abriss
über die Geschichte der Praun und die Voraussetzungen
ihres wirtschaftlichen Aufstiegs voran.
Jean Louis Löwe: Mit der schlesischen Landwehr nach Paris.
Erlebnisse aus den Befreiungskriegen 1813, 1814, 1815. Anlässlich des
zweihundertsten Geburtstages des Verfassers erstmalig aus der Handschrift
gesetzt, mit einem ausführlichen Register sowie den nötigen Erklärungen
versehen und zum Druck befördert von Karl-Robert Schütze
Berlin
1996, 117 Seiten, ISBN 978-3-928589-08-6 (3-928589-08-3), EURO 20,00
Mit
diesem Buch werden die um 1840 für den familiären Gebrauch entstandenen
Aufzeichnungen erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Anschaulich
schildern sie nicht nur die Kriegsereignisse sondern auch das Leben des in
Berlin heranwachsenden Autors, seine Familie und seine Ausbildung. Sie geben
Einblick in die frühe, von Friedrich Ludwig Jahn geprägte Turnerbewegung, die
wesentlichen Anteil an der nationalen Erhebung gegen die napoleonische
Besetzung hatte. Der Autor, der seine militärische Ausbildung aus
gesundheitlichen Gründen abbrechen musste, findet über die schlesische Landwehr
doch noch einen Weg, den angestrebten militärischen Beruf während der
Befreiungskriege bei der Landwehr und später bei der regulären Armee auszuüben.
Die offenbar auf gründliche Aufzeichnungen zurückgehende Darstellung versucht
an keiner Stelle, einen Überblick über die Kriegsgeschichte zu geben, sie
zeigt, was der noch nicht zwanzigjährige Jean Louis (Johann Ludwig) Löwe erlebt
und erlitten hat. Der Leser bekommt so einen unmittelbaren Eindruck vom
Geschehen, er kann sich einfühlen in die Situation eines kleinen Truppenteils
der schlesischen Landwehr, der sich in unterschiedlicher Entfernung zu den
Hauptereignissen befand und dennoch Geschichte geschrieben hat.
Im Anhang hat der Herausgeber die
Niederschrift, die noch vor dem Erreichen von Paris im Jahr 1815 nach einer
Verwundung des Verfassers abbricht, durch Nachrichten ergänzt, die sich über
den weiteren Lebensweg herausfinden ließen. Weitere aufwendige Forschungen
galten den im Text genannten Personen, Orten und Sachen. Die Ergebnisse werden
dem Leser im Register zugänglich gemacht. Der interessierte Leser, der
historische Ereignisse nicht nur aus der Sicht der Feldherren, das ist zumeist
auch die der Geschichtsbücher, kennenlernen will, findet durch diesen
unverändert wiedergegebenen Text einen informativen Einblick in das tägliche,
entbehrungsreiche Leben der unteren militärischen Ränge. Der Bericht ergänzt
die bisher veröffentlichten Kriegserinnerungen und die umfangreiche
Geschichtsschreibung über die Befreiungskriege und kann in einigen Punkten auch
mit zusätzlichen Informationen aufwarten.
Hildegard und Karl-Robert Schütze: Volksrepublik China 1973. Ein Reisebericht. Mit fünfzig Fotografien
Berlin
1998, 152 Seiten, ISBN 978-3-928589-09-3 (3-928589-09-1), EURO 22,50
Ein Vierteljahrhundert ist seit dieser Reise vergangen. Ein winziger Zeitabschnitt vor der Kulisse der vieltausendjährigen Geschichte des Reiches der Mitte. Und dennoch: Es war eine Reise nicht nur in einen anderen Erdteil, es war eine Reise in eine andere Welt. Nach schweren inneren Auseinandersetzungen schien die damals kaum ein Vierteljahrhundert alte Volksrepublik, schien China seine innere Würde wieder gewonnen zu haben - bei allen Problemen, die wir durchaus sahen. Es war eine einzigartige Reise, die erste Gruppenreise nach der Kulturrevolution mit ihrer fast vollständigen Abschottung des Landes gegen die Außenwelt. Wie eine staatliche Delegation wurden wir Privatleute, deren unterschiedliche Ziele sich in dem einen Ziel - China - verbanden, mit ungehEuroem Aufwand durch die Volksrepublik China geführt. Das würde sich unter keinen Umständen wiederholen lassen, davon waren wir schon während der Reise überzeugt. Ein Vierteljahrhundert ist seit dieser Reise vergangen. Es erscheint uns wichtig, das Buch erneut vorzulegen. Der Text blieb dabei bis auf sprachliche und gestalterische Korrekturen unverändert. Die Auswahl der vom Verfasser beigesteuerten Fotografien ist neu und setzt stärker auf die Qualität als auf die aktuelle Information.
Andreas Bekiers: Bodo Ebhardt 1865 - 1945. Architekt - Burgenforscher - Restaurator.
Leben und Frühwerk bis 1900
Berlin 1999, 331 Seiten, 139 Abbildungen auf Tafeln, ISBN 978-3-928589-12-3 (3-928589-12-1), EURO 20,00
(Restauflage
der Ausgabe von 1984 aus dem Nachlass des Autors, ISBN 3-88725-209-8)
Bodo Ebhardt wurde am 5. Januar 1865 in Bremen geboren – hoch
geehrt ist er am 13. Februar 1945 auf der Marksburg
über Braubach am Rhein gestorben. Aus einfachen
Verhältnissen stammend, bildete er sich autodidaktisch zu einem angesehenen
Architekten und errang schließlich als Burgenforscher und -restaurator die
Freundschaft Kaiser Wilhelms II. Bis zum Erscheinen der vorliegenden
Dissertation von Andreas Bekiers im Jahr 1984 stellte
sich Bodo Ebhardts frühes Schaffen als eine fast
unbekannte Größe dar. Denn die wenigen und meist dürren Fakten, die zur
Verfügung standen, sagten nur wenig über den erstaunlichen Werdegang eines
Architekten aus, der sich bereits mit 35 Jahren seinen Zeitgenossen als
abgerundete Künstlerpersönlichkeit zu präsentieren wusste. Diese Lücke zu
schließen, sollte Aufgabe der Arbeit sein, die sich hauptsächlich Bodo Ebhardts Berliner Zeit von 1886 bis 1900 zuwendet. Im
ersten Teil wird eine künstlerische Biographie des Architekten gegeben, während
der zweite Teil die Entwicklung des Burgenforschers und Schriftstellers in
diesem Zeitraum behandelt. Der dritte Teil führt über die Gründung der
„Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen" zur Rekonstruktion der Hohkönigsburg bei Schlettstadt im
Elsass, deren Vorgeschichte analysiert wird. Das Ergebnis verdeutlicht, warum
nur Bodo Ebhardt mit der Wiederherstellung beauftragt
werden konnte. Der Anhang umfasst den Katalog seines architektonischen Werks
sowie eine Liste der von ihm restaurierten Burgen und Schlösser; ein
Verzeichnis der Schriften und Vorträge Bodo Ebhardts
bildet den Abschluss.
Die Deutsche Burgenvereinigung ehrt Bodo Ebhardt anlässlich ihres 100jährigen Bestehens mit der in
Berlin und anderwärts gezeigten Ausstellung „Burgenromantik und
Burgenrestaurierung um 1900. Der Architekt und Burgenforscher Bodo Ebhardt in seiner Zeit". Der Ausstellungskatalog, der
Bodo Ebhardts vielfältiges Wirken im Überblick
vorstellt, lässt erkennen, dass manches Detail der Dissertation inzwischen
durch neuere Einzeluntersuchungen präzisiert werden konnte. Dennoch bleibt sie
bis auf weiteres aktuell, da eine Gesamtbiographie Bodo Ebhardts
noch immer nicht vorliegt. Es erscheint angemessen, das wenig verbreitete Werk
1999, im Jubiläumsjahr der Burgenvereinigung und im Todesjahr des Autors, in
einer Restauflage erneut an die Öffentlichkeit zu bringen.
Den freien Mitarbeiterinnen Dr. Katrin Achilles-Syndram und Angelika Friederici danke ich für die vielfältige Hilfe und nützlichen Rat.
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Karl-Robert Schütze
Dr.
Karl-Robert Schütze
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Datum der letzten Änderung: 7. März 2012